Die glorreichen 7.

Im Reglement gibt es eigentlich nur 3 Formationen 1:1 (Tête-à-Tête), 2:2 (Doublette) und 3:3 (Triplette). Aber nun liegt hier wohl ein 3:4 vor.

Mit einer gemischten Formation 2:3 kann man ja noch was anfangen, indem die 2er-Mannschaft pro Person mit 3 Kugeln und die 3er-Mannschaft pro Person mit 2 Kugeln spielt. Damit sind es dann 6 Kugeln pro Mannschaft wie bei jedem Doublette oder Triplette. Ist zwar nicht reglementkonform, aber gängige Praxis im freien Spiel.

Ab und zu sieht man tatsächlich, dass eine Person am Spielfeldrand sitzt und nicht mitspielt, weil sie nun mal die 7. Person ist. Das ist aber sehr schade, denn für die ungeliebte 7er-Konstellation gibt es eine Lösung, das Berliner Modell: die 4er-Mannschaft spielt mit je 2 Kugeln pro Person und in der 3er-Mannschaft spielt eine Person mit 2 Kugeln und 2 Personen mit je 3 Kugeln. Zusammen hat also jede Mannschaft 8 Kugeln. Damit wird es zwar etwas enger auf dem Platz, aber es macht allen genauso viel Spaß. Statt nun nur bis 13 Punkte für den Sieg zu spielen sollten hier eher mindestens bis 15 oder gar 17 Punkte für den Sieg angepeilt werden. Muss nur vorher zwischen den Spielenden vereinbart werden.

Sind nun auf dem Spielgelände 2 Bahnen vorhanden, ließe sich die Situation auch durch ein gleichzeitiges Tête-à-Tête und einer gemischten Formation lösen, was dann auch viele bevorzugen würden, aber es sind nun mal nicht immer mehrere Spielbahnen vorhanden.

Auch nicht so schön ist die Variante, wenn sich nur 3 Personen einfinden konnten. Hier gäbe es den Modus Jeder-gegen-Jeden auch Trippel-Tête genannt. In dieser Variante legt immer die Person die nächste Kugel, dessen Kugeln am schlechtesten liegen, wie beim normalen Spiel auch. Dieses Spiel zieht sich oftmals etwas in die Länge. Alternativ wäre es auch möglich, dass 1:2 gespielt wird, wobei die einzelne Person mit 6(4) Kugeln und die beiden gegnerischen Personen jeweils mit 3(2) Kugeln spielen.

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7 + sechs =