Das interessiert keine Sau.

Hier hilft auch das Regelwerk nicht weiter, denn selbst eine dunkle Sau auf dunklem Spielbelag in der Dämmerung wäre noch zulässig. Hier hilft aber die Überlegung, wie mache ich es mir selbst am einfachsten zu spielen. Und das geht wirklich am Besten, wenn ich die Zielkugel gut erkennen kann. Lieber beim Wurf anstrengen als bei der Suche nach der Sau!

Allerdings ist nicht nur die Farbe einen Gedanken wert. Auch die Art der Zielkugel. In der Zwischenzeit werden nur noch Zielkugeln mit ca. 30mm Durchmesser eingesetzt, es gibt nämlich praktisch keine anderen zu kaufen. Beim Gewicht und Material gibt es aber durchaus noch Unterschiede. Insbesondere die bunten Noppensäue aus Kunststoff werden gerne benutzt, sie sind praktisch unverwüstlich. Es gibt nur einen Nachteil: Wird eine solche Zielkugel mal direkt von einer Spielkugel getroffen, entwickelt sie sich möglicherweise zum Geschoss. Das kann beim Treffer schon unangenehm weh tun. In einigen Freizeitkugelsätzen werden auch ab und an sehr leichte Zielkugeln mitgeliefert. Auch diese können zwar verwendet werden, aber je leichter die Zielkugel ist, umso schwieriger wird es, sie zielgerichtet zu werfen, weil diese Zielkugeln sehr schnell verspringen und sogar empfindlich gegen Windböen sein können.

Auf jeden Fall sollte jeder Freizeitspieler oder- spielerin eine eigene Zielkugel dabei haben, oft genug haben nämlich die anderen Mitspielenden keine Zielkugel dabei. Und wenn ihr mal eine besonders schöne Zielkugel bekommen solltet, dann spielt nicht mit ihr, sondern sammelt sie, es werden dann bestimmt noch weitere schöne Säue dazu kommen.

Schreibe einen Kommentar

6 + 3 =