Wurfkreis! Wozu?

Wo sollte denn diese Stelle sein? Wie groß ist diese Stelle? Ist es immer die gleiche Stelle? Muss es denn ein Kreis sein? Dies und mehr wollen wir hier klären und auch erklären. Fangen wir mit der Form an. Wieso ein Kreis? Naja, im Regelwerk wird es Kreis genannt. Aber eigentlich gibt es keinen besonderen Grund außer, dass sich ein Kreis oder eine kreisähnliche Form recht einfach, z. B. mit dem Fuß, auf den Boden zeichnen lässt. Es könnte aber genauso gut auch ein Quadrat sein. Aber warum wird nicht einfach eine Abwurflinie verwendet, das geht doch noch schneller und einfacher? Der Wurfkreis soll den Bewegungsraum einschränken. Das ist wichtig, damit sich ein Spielender nicht einen Vorteil durch einen beherzten Schritt zur Seite verschaffen kann, um möglicherweise an Kugeln, die ihm im Weg liegen, besser vorbei zu kommen. Das erklärt auch, warum ein Kreis nicht zu groß sein sollte. Abwurfkreise haben daher einen Durchmesser von maximal 50 cm. Muss ein Kreis immer auf den Boden gezeichnet werden? Nein, es gibt auch fertige Wurfreife aus Kunststoff, die sowohl starr als auch faltbar sein können. Dessen Verwendung schont insbesondere das Schuhwerk und es gibt Böden, die so hart sind, dass ein aufgezeichneter Kreis kaum zu erkennen ist. Außerdem lässt ein verwendeter Kunststoffkreis keinen Zweifel daran, welcher der möglicherweise vielen Wurfkreise auf dem Boden denn überhaupt der richtige ist. Auch könnte ein Stück Teppich oder eine kleine Fußmatte in jeweils vergleichbarer Größe verwendet werden, ein Kreis ist nur eben üblich. Manche verwenden auch einen fest in den Boden eingelassenen Ring. Das ist aber nicht gut, aber da kommen wir gleich zum nächsten Punkt. Wo sollte sich denn der Wurfkreis befinden? Der Wurfkreis gehört auf das Spielfeld. Nun gibt es ja viele Arten von Spielfeldern. Dazu wird es auch eigene Berichte geben. Ist viel Platz vorhanden, sollte der Wurfkreis einfach nur genügend weit weg von ggf. vorhandenen anderen Wurfkreisen oder auch Zielkugeln (auch dazu gibt es auch noch Berichte) anderer Spielgruppen sein. Hier wären mindestens 2 m, gerne auch mehr, ideal, denn dann stört man sich nicht mehr gegenseitig. Aber was macht man wenn nur eine einzelne, kleine Bahn vorhanden ist. Hier finden sich dann auch öfters die vorher genannten, fest im Boden eingelassenen Abwurfbereiche, außerhalb einer Spielbahn. Wenn es denn aus Platzgründen gar nicht anders geht, werden diese eben einfach verwendet, aber es geht dadurch leider auch Vielfalt und Spielspaß verloren, wenn der Wurfkreis immer an der selben Stelle ist. Also gilt auch hier, lieber etwas weniger Platz auf dem Spielfeld zu akzeptieren, aber dafür mehr Variabilität und Abwechslung bezüglich der Spielfläche zu haben! Der Wurfkreis sollte immer auf die Stelle gelegt werden, wo am Schluss der letzten Aufnahme die Zielkugel lag. Das hat zur Folge, dass auf üblichen Spielbahnen auch mit jeder Aufnahme die Spielrichtung gedreht wird. Das Regelwerk gibt da zwar noch besondere Anweisungen, aber als Anhaltspunkt sollte der Wurfkreis immer so liegen, dass von dort aus ein normales Spiel gespielt werden kann, es sollte also genug Platz für das Spiel vorhanden sein. Daher wird dann der Wurfkreis auch oft weiter auf dem Spielfeld zurückgelegt. Durch diesen Wechsel der Wurfrichtung kommen mehr Möglichkeiten der Platznutzung in Betracht und es sind nicht immer nur die gleichen Löcher oder Aufschlagspunkte auf dem Spielfeld im Weg. Gibt es sonst noch irgend etwas zu Wurfkreisen zu sagen? Eigentlich nur noch eine Kleinigkeit: Wird ein fertiger Wurfreif verwendet, sollte dessen Position am Boden markiert werden, am Besten gleich durch die Person, die die Zielkugel wirft. Dann kann nämlich der Wurfreif beim versehentlichen Verschieben mit dem Fuß ganz einfach wieder an die alte Stelle zurückgelegt werden.

Schreibe einen Kommentar

11 − drei =